Wie ein Bonsai.
Gedüngt, gepflegt, gestützt, geliebt.
Die Form bringt mich zum staunen in jedem Augenblick des aktuellen Ausdrucks.
Und jeder dieser Ausdrücke verbirgt so viel Tiefe in der Mystik des Lebens.
Schon lange erschien mir das Werten dessen als lächerlich in der Klarheit, dass auf jeden beschnittenen Ast und Zweig, auf jeden Blatt dass es verliert, ein weiteres Wunder folgt.
So Ruhe ich im Raum des Staunens und beobachte die Kunst des Lebens die den Bonsai führt. Durch Narben entstehen neue Äste und die Richtung ist zu erahnen, doch unberechenbar bleibt diese.
Im Unscheinbaren ist die Schönheit verborgen.
Und um so mehr Zeit vergeht, um so stärker der Ausdruck der Unendlichkeit im dem winzigen Baum in der Schale.